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EU muss Partnerschaft mit der arabischen Welt vertiefen

SPD-Europaabgeordnete Jutta Steinruck zur Delegationsreise im Königreich Saudi Arabien

Jutta STEINRUCK begleitet ab morgen im Rahmen ihres Mandats die Delegation für die Beziehungen zur Arabischen Halbinsel des Europäischen Parlaments in das Königreich Saudi Arabien. Die SPD-Europaabgeordnete trifft sich im
Rahmen der Delegationsgespräche, die noch bis Mittwoch nächster Woche andauern, unter anderem mit hohen Parlaments- und Regierungsvertretern.

„Ich habe den Eindruck, dass das Königreich den Ehrgeiz hat, als wirtschaftlich erfolgreiches Land eine strategisch wichtige Rolle in der Region zu spielen. Die EU wird dabei ein fester Partner sein“, so die rheinland-pfälzische Europaabgeordnete.

Inhalt der Gespräche werden neben Saudi-Arabien selber auch die neuesten Entwicklungen im arabischen Raum sein. Zudem wird sich die Beschäftigungsexpertin während der Delegationsreise auch einen Eindruck über die Arbeitsbedingungen vor Ort: „Im Königreich leben mehrere Millionen Gastarbeitern, die einen großen Beitrag zur Entwicklung Saudi Arabiens beitragen. Die soziale Lage und rechtliche Situation wird ein Schwerpunkt meiner Reise sein“

Das saudische Bildungswesen und die Situation junger Menschen werden im Mittelpunkt stehen. Die SPD-Europaabgeordnete wird auch Studenten im Königreich treffen: „Saudi Arabien ist ein sehr junges Land, denn fast
zwei Drittel seiner EinwohnerInnen sind unter 25 Jahre alt. Ich werde mich für eine verstärkte Zusammenarbeit, mehr Kontakte und einen größeren Austausch zwischen jungen Saudis und EuropäerInnen einsetzen.“

Hintergrund: Das Europäische Parlament unterhält verschiedene Delegationen, welche die Kontakte zu einer Vielzahl von Staaten und Regionen in und außerhalb Europas wahrnehmen und ausbauen sollen. Die Arbeit der Delegationen ist auf der einen Seite darauf ausgerichtet, Kontakte zu den Parlamenten von Staaten zu unterhalten und zu fördern, die traditionell Partner der Europäischen Union sind. Auf der anderen Seite sollen sie dazu beitragen, die Werte, auf denen die Europäische Union beruht, in Drittländern zu fördern.

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