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Bundisinitiative gegen Werkverträge

Rot-grün geführte Bundesländer startet Initiative gegen Ausbeutung mit Werkverträgen

Am 20. September starten die Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz eine gemeinsame Bundesinitiative gegen die zu Scheinverträgen verkommenen Werkverträge.

Das Problem der Werkverträge und die damit verbundene Ausbeutung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besteht branchenübergreifend: Schlachthöfe, Hotels, Einkaufsketten, Fernbus- und Eisenbahnunternehmen. Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Als Leiharbeit zu teuer war, bedienten sich die Unternehmen der Möglichkeit der Werkverträge.  Da Werkverträge nicht meldungspflichtig sind, liegt die Anzahl der Betroffenen im Dunkeln.

Mit der Bundesinitiative soll nun der Missbrauch der Werkverträge eingedämmt werden, ein großes Stichwort ist hier die Kontrolle. Gemeinsam mit drei rot-grün-regierten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz soll nun über den Bundesrat eine Initiative an den Bundestag weitergereicht werden, um das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und das Betriebsverfassungsgesetz in diesem Thema zu verändern.

 

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