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EU-Haushalt: Investitionen in die Zukunft

In der Nacht zu Donnerstag, 17. November, hat sich das Europäische Parlament mit dem Rat der EU-Mitgliedsstaaten auf den EU-Haushalt für 2017 geeinigt.

Mein SPD-Kollege Jens Geier hat für unsere sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament die Verhandlungen geführt. In allen Debatten zum Haushalt haben wir die Ankurbelung der europäischen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt gestellt.

Trotz dem Widerstand vom Rat, haben wir einen sozialdemokratischen Erfolg erzielen können. Für die europäische Initiative zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit gibt es jetzt 500 Millionen Euro zusätzliches Geld.

Das ist gut investiertes Geld, weil es um die Zukunft von Jugendlichen, die sonst am Anfang ihrer Karriere ohne Aussicht auf einen guten Job oder weitere Ausbildungsmöglichkeiten wären. Die bereits laufende Initiative hat gute Ergebnisse erzielt und die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit sind rückläufig. Die Jugendarbeitslosigkeit ist von einem Höchststand von 24,4 % im ersten Quartal 2013 auf 18,9 % im zweiten Quartal 2016 zurückgegangen. Diese Zahlen zeigen, dass jeder investierte Cent in laufende Jugendförderungsprogramme gut angelegtes Geld in die Zukunft ist.

Hintergrund zum EU-Haushalt

Insgesamt umfasst der Haushalt 2017, der nun vom Rat und anschließend vom Parlament in seiner Lesung am 1. Dezember angenommen werden muss, 157.88 Milliarden Euro an Verpflichtungen. 2016 waren es 155 Milliarden Euro.

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