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Beschwerde gegen McDonalds vor dem Bundeskartellamt

Am 6. April 2017 gingen in Deutschland, Frankreich und Italien Kartellbeschwerden gegen McDonald’s ein. Hintergrund ist der enorme Wettbewerbsvorteil den das Unternehmen auf Kosten seiner Franchise-Nehmer ausübt. Das wurde nicht zuletzt im McLandlord Bericht deutlich, über den ich an dieser Stelle bereits berichtet habe. Den Artikel könnt ihr hier noch einmal nachlesen. Das Unternehmen kontrolliert den Großteil der Grundstücke und Gebäude, auf denen sich ihre 36.000 Fast-Food Restaurants befinden. Es wird über Preisunterschiede zwischen Franchiserestaurants und hauseigenen Filialien berichtet. Dazu soll es Knebelverträge für Franchise-Nehmer geben. Das Geschäft läuft dabei so gut, dass McDonald’s weltweit über die Hälfte mehr mit dem Immobiliengeschäft als mit dem Verkauf von Burgern verdient.

Aber es geht auch um die Arbeitsbedingungen: Im Januar haben im Europäischen Parlament, Gewerkschaften aus Belgien, Frankreich und Großbritannien Petitionen über die Arbeitsbedingungen in den Restaurants von McDonald’s eingereicht. In Frankreich kritisiert die Gewerkschaft dabei die Unternehmensstruktur, die teilweise auf einem Netzwerk aus Franchise Restaurants basiert und es fast unmöglich macht, Gewerkschaftsvertreter zu wählen und Betriebsräte zu stellen.

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