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Europa muss den Jugendlichen eine faire Chance bieten

Im Rahmen der Halbzeitüberprüfung des mehrjährigen Finanzrahmens der Europäischen Union (MFR) hat das EU-Parlament heute die Mittel zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit um 1,2 Milliarden Euro erhöht. Die EU-Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit haben erste positive Ergebnisse geliefert. Seit dem Allzeithoch 2013 ging die Jugendarbeitslosigkeit in Europa von den damaligen 24,4 Prozent auf aktuell 18,8 Prozent zurück. Jetzt, wo die Maßnahmen in den krisengebeutelten Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien und Portugal erste Früchte tragen, dürfen die Mitgliedsländer ihre Anstrengungen nicht einstellen, sondern müssen nochmal eine Schippe drauf legen. Die Jugendarbeitslosigkeit in diesen Ländern ist immer noch dramatisch hoch.

Europa und seine Mitgliedsstaaten können und müssen allen jungen Menschen unter 24 Jahre eine Perspektive bieten

Wir sind weit von unserem eigentlichen Ziel entfernt, allen arbeitslosen Jugendlichen innerhalb von 4 Monaten einen Job, ein Praktika oder eine Aus- und Weiterbildungsmaßnahme anbieten zu können. Über vier Millionen arbeitslose Jugendliche sind eine europäische Katastrophe. Auf lange Sicht kostet uns das mehr Geld, als jetzt intelligent in unsere Jugend und in einen nachhaltigen Arbeitsmarkt zu investieren.

Leider haben wir in dieser Frage nicht alle EU-Mitgliedsstaaten auf unserer Seite. Das Europäische Parlament hat in den Verhandlungen mit dem Rat deutlich mehr Mittel zur Unterstützung der Jugendlichen gefordert, musste sich dann aber auf den Kompromiss von 1,2 Milliarden Euro Mehrinvestitionen einigen.

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EU-Haushalt: Investitionen in die Zukunft

In der Nacht zu Donnerstag, 17. November, hat sich das Europäische Parlament mit dem Rat der EU-Mitgliedsstaaten auf den EU-Haushalt für 2017 geeinigt.

Mein SPD-Kollege Jens Geier hat für unsere sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament die Verhandlungen geführt. In allen Debatten zum Haushalt haben wir die Ankurbelung der europäischen Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt gestellt.

Trotz dem Widerstand vom Rat, haben wir einen sozialdemokratischen Erfolg erzielen können. Für die europäische Initiative zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit gibt es jetzt 500 Millionen Euro zusätzliches Geld.

Das ist gut investiertes Geld, weil es um die Zukunft von Jugendlichen, die sonst am Anfang ihrer Karriere ohne Aussicht auf einen guten Job oder weitere Ausbildungsmöglichkeiten wären. Die bereits laufende Initiative hat gute Ergebnisse erzielt und die Zahlen der Jugendarbeitslosigkeit sind rückläufig. Die Jugendarbeitslosigkeit ist von einem Höchststand von 24,4 % im ersten Quartal 2013 auf 18,9 % im zweiten Quartal 2016 zurückgegangen. Diese Zahlen zeigen, dass jeder investierte Cent in laufende Jugendförderungsprogramme gut angelegtes Geld in die Zukunft ist.

Hintergrund zum EU-Haushalt

Insgesamt umfasst der Haushalt 2017, der nun vom Rat und anschließend vom Parlament in seiner Lesung am 1. Dezember angenommen werden muss, 157.88 Milliarden Euro an Verpflichtungen. 2016 waren es 155 Milliarden Euro.

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Meine Rede zur Interrail-Debatte

Zunächst einmal klingt die Idee gar nicht schlecht: Wieso schenkt die EU nicht Jugendlichen zum 18. Geburtstag ein Interrail-Ticket, mit dem sie durch Europa reisen und viele neue Menschen kennenlernen können? Dennoch habe ich mich gestern gegen diese Idee ausgesprochen: Sie kostet viel Geld, was folglich im EU-Haushalt oder denen der Mitgliedsstaaten fehlt. Was ich […]

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EU-Mitgliedstaaten müssen mehr Ehrgeiz entwickeln!

Die Europäische Kommission hat heute einen Bericht zur Umsetzung der Jugendgarantie präsentiert. Mir liegt das Thema besonders am Herzen, seitdem ich mich im Jahre 2013 für die Einführung  der Jugendgarantie eingesetzt habe. Weiterlesen

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Neue Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit veröffentlicht

Die Jugendarbeitslosigkeit in Europa sinkt – um eine halbe Millionen von 4,7 im Jahr 2015 auf 4,2 Millionen im kommenden Jahr. Das besagen neue Zahlen der Internationalen Arbeitsorganisation. Das ist aber leider kein Grund zur Entwarnung. Weiterlesen