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Euronotruftag

„Ein Europa – eine Nummer“

„Nur 18% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wissen, dass sie den Notruf 112 europaweit wählen können. Aber 82 % wissen es nicht!“, sagte die rheinland-pfälzische Europaabgeordnete aus Anlass zum heutigen Euronotruftag. „Dies ist nicht nur wesentlich schlechter als in vielen anderen Staaten der EU, sondern kann auch lebensgefährlich sein“, betonte die Ludwigshafenerin.

„Die Einführung der 112 als europaweite Notrufnummer wurde bereits 1991 beschlossen. Jetzt aber funktioniert die Notrufnummer tatsächlich in allen EU-Staaten und darüber hinaus. Ein Bürger der damals durch die heute 27 EU-Staaten gereist wäre, hätte mehr als 40 unterschiedliche nationale Notrufnummern gebraucht, um die Rettung, Feuerwehr und Polizei zu erreichen. Heute reicht den Bürgern die Nummer 112“, sagte STEINRUCK erfreut.

Die 112 gilt europaweit, ist vorwahlfrei und kostenlos. Sie wird mit Vorrang im Funk- und Festnetz behandelt und verbindet alle mit der örtlich zuständigen Notrufzentrale von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei. In vielen Ländern wird sie mehrsprachig bedient. Sie funktioniert außerdem in jedem Mobilfunknetz, also auch, wenn das jeweilige Netz an dem aktuellen Standort gerade nicht verfügbar ist. Bei den vielen Mobiltelefonen funktioniert sie auch ohne Aufhebung der Tastensperre.

Hintergrund:

Der Notruf 112 gilt im Fest- und Mobilfunknetz in allen 27 EU-Staaten. Darüber hinaus in weiteren Staaten, wie zum Beispiel: Andorra, Färöer-Inseln, Island, Kroatien, Liechtenstein,  Norwegen, San Marino, Schweiz, Türkei und Vatikan. Über das Mobiltelefon funktioniert er in vielen weiteren Staaten, wie z.B. in den USA.

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„Wachsamkeit gegenüber antisemitischen Entwicklungen unbedingt notwenig“

Konferenz in Jerusalem – Verabschiedung der „Nie wieder“-Deklaration

Die SPD-EU-Abgeordnete Jutta STEINRUCK nahm von Freitag bis Montag an einer Konferenz in Jerusalem teil, die von den European Friends of Israel organisiert wurde und zu deren Teilnehmern zahlreiche europäische Parlamentarier und andere EU-Abgeordnete gehörten. Im Mittelpunkt dieser Konferenz, deren Ziel die Verbesserung der Beziehungen zwischen Europa und Israel war, stand die „Nie wieder“-Deklaration, welche nach einer Gedenkfeier in Yad Vashem verabschiedet wurde. „Gerade in einer Zeit der politischen Konflikte ist es wichtig, an die Verbrechen des Holocaust zu erinnern und sie erneut in das Bewusstsein der Menschen zu rücken. Legitime Kritik an der israelischen Politik darf nicht mit antisemitischem Gedankengut vermischt werden“, machte STEINRUCK deutlich. „Wir müssen Antisemitismus eine klare Absage erteilen.“

Die von den Teilnehmern verabschiedete „Nie wieder“-Deklaration betont die große Bedeutsamkeit, die das Gedenken an das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit heute wie auch in Zukunft einnehmen muss. Mit einem Verweis auf den Antisemitismus im Iran erinnert die Deklaration daran, dass sich derartige Verbrechen niemals wiederholen dürfen und dies mit legalen Maßnahmen schon im Vorfeld verhindert werden muss. Zudem sprachen sich die Teilnehmer gegen jede Form von Aggression und Terrorismus aus und gaben der Ablehnung jeglicher Verbindung von Israel-Kritik und Antisemitismus Ausdruck. Jutta STEINRUCK betonte: „Diese Deklaration appelliert an uns alle, auch heute noch wachsam gegenüber antisemitischen Entwicklungen zu sein.“

Bei der Konferenz wurde auch die Situation in Ägypten thematisiert. Schimon Peres, Staatspräsident Israels, hob in einer Rede vor allen Teilnehmern der mehrtägigen Konferenz hervor, dass Demokratie und Frieden einen gemeinsamen Weg beschreiten müssen und dass in Ägypten derzeit kein Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen, sondern ein Aufstand einer neuen Generation gegen konservative Strukturen stattfinde. „Sowohl die Europäische Union als auch Israel müssen den Aufbau von demokratischen Strukturen in Nordafrika und im Nahen Osten unterstützen. Denn nur so kann der Jugend eine chancenreichere Zukunft garantiert werden“, forderte STEINRUCK abschließend.

Über mich

Liebe Leserin und lieber Leser,

meine Heimatstadt Ludwigshafen am Rhein ist für mich und meinen Sohn Christopher der ideale Lebensmittelpunkt. Die Chemiestadt ist eine Großstadt mit kurzen Wegen, viel Grün und liegt mitten in der Metropolregion Rhein-Neckar. Hier lebe ich gerne und fühle mich mit meiner Familie und meinen Freunden richtig wohl.

Ich lebe im kleinsten Stadtteil West. Hier bin ich geboren und aufgewachsen. Hier sind meine Wurzeln. Der Stadtteil hat zahlreiche soziale Probleme. Allein die Erinnerung an meine Grundschulzeit an der Bliesschule ist ein wesentlicher Grund für mein politisches und soziales Engagement.

Ich stamme aus einer gewerkschaftlich und sozialdemokratisch aktiven Familie. Dieses vorgelebte ehrenamtliche Engagement ist sicher auch ein Grund für meinen eigenen sozialen und politischen Einsatz für die Menschen. So war ich viele Jahre Vorsitzende der IG West, dem Bürgerverein meines Stadtteils, im Vorstand des Fördervereins Kinderparadies im Friedenspark, und ich bin Mitglied in zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen.

Seit meiner Scheidung bin ich alleinerziehende Mutter. Trotz großer Unterstützung meiner Eltern und lieber Freunde habe ich in den zurückliegenden Jahren die Probleme Alleinerziehender kennen gelernt. Deshalb fließen diese Erfahrungen auch in meine politische Arbeit ein.

Nach dem Abitur habe ich Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Mannheim studiert. Ich arbeitete zunächst als Personalsachbearbeiterin, dann als Abteilungsleiterin für Aus- und Weiterbildung. Danach war ich fast 15 Jahre lang im Personalbereich der Bilfinger Berger AG tätig. Zuletzt war ich dort als Prokuristin für eine konzerneigene Personalberatung verantwortlich.

Am 13. Juli 2004 wurde ich zur Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes in der Region Vorder- und Südpfalz gewählt. In dieser Funktion erfahre ich von den Kolleginnen und Kollegen aus erster Hand, wo die Probleme in der Arbeitswelt liegen. Arbeit und Soziales als politischer Schwerpunkt – ergänzt mit gewerkschaftlichem Know-how – ermöglichen es mir, nicht nur in der Region, sondern auch für ganz Europa eine aktive Politik im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu machen. Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik und besonders die Situation junger Menschen, die auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sind, liegen mir ganz besonders am Herzen.

Seit 1996 bin ich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Von 1999 bis 2009 war ich Stadträtin in meiner Heimatstadt und von 2006 bis 2009 konnte ich die Chemiestadt als Landtagsabgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten.

Seit 14. Juli 2009 bin ich Abgeordnete im Europaparlament in Straßburg und Brüssel, gehöre der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten im Europäischen Parlament an und bin dort eine von 99 deutschen Abgeordneten.

Ich bin zwar sehr viel unterwegs, doch der Kontakt zu den Menschen ist mir sehr wichtig.

Deshalb habe ich über meine Büros in Ludwigshafen am Rhein und Brüssel ein „offenes Ohr“ für die Sorgen und Nöte der Bürger, kenne aber auch ihre Wünsche und freue mich mit ihnen über Erfolgserlebnisse. Damit ich jedoch wirklich etwas bewegen kann und anderen helfen kann, muss ich ständig sehr diszipliniert arbeiten. Meine Familie hält mir dafür den Rücken frei und unterstützt mich dabei.

Fast meine ganze Freizeit gehört meinem Sohn Christopher. Wir erkunden gerne gemeinsam die Burgen der Pfalz. Obwohl ich in meiner Jugend aktive Eisschnellläuferin war, bin ich mit den Jahren doch ein wenig „sportfaul“ geworden, jogge aber so oft es zeitlich passt. Gerne nehme ich auch mal ein „politikfreies“ Buch zur Hand und fühle mich bei einem Glas Wein im Kreise meiner Freunde ausgesprochen wohl. Richtig in Rage komme ich als treuer Eulen-Fan bei den Handballspielen unserer Bundesligamannschaft, der TSG Friesenheim.

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Ich bin für Sie da.

Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

Ihre
Jutta Steinruck