,

Europatag – Ein Tag für Friede und Einheit

Anlässlich des  Europatages war ich heute am Goethe-Gymnasium in Germersheim: Dort habe ich mit sehr engagierten Schülerinnen und Schülern über Europa, seine Krisen und seine Zukunft diskutiert.

Manche von euch fragen sich vielleicht, was der Europatag überhaupt ist? Und warum es ihn gibt?

Am Europatag wird der Friede und die Einheit Europas gefeiert. Er findet jedes Jahr anlässlich der Schuman-Erklärung von 1950 am 9.Mai statt.

In seiner Rede rief der damalige französische Außenminister Robert Schuman damals zu einer Zusammenarbeit der Nationen in Europa auf. Nach dem Krieg eigentlich ein undenkbarer Vorschlag, mit dem er aber einen Auftakt zur Europäischen Union in die Wege leitete.

Nur ein Jahr nach seiner Rede wurden die Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet, quasi der Grundstein der heutigen Union. Gründungsmitglieder waren: Belgien, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Frankreich und Deutschland.

Jedes Jahr finden an diesem Tag Veranstaltungen in ganz Europa statt, in denen die Leute mehr über Europa erfahren. In Brüssel öffneten bereits am Sonntag, den 6.Mai, die Europäischen Institutionen, wie der Rat der Europäischen Union, ihre Türen. In Straßburg und Luxemburg folgen die Veranstaltungen am 14.Mai.

, ,

Ausstellungseröffnung „45 Years of Civil Rights Struggle of Sinti and Roma“

Am Montag habe ich in Straßburg die Ausstellung „45 Years of Civil Rights Struggle of Sinti and Roma“ im Emilio-Colombo-Komplex des Europäischen Parlaments eröffnet, die bis 6. April zu sehen sein wird. Die Ausstellung ist Teil der „EU Roma Week“ unter Schirmherrschaft der EU-Kommission und des Parlaments und soll auf den „International Roma Day“ am 8. April aufmerksam machen. Sie behandelt den Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung dieser Minderheit in den letzten Jahrzehnten.

Besonders gefreut habe ich mich über die Beiträge des Bürgerrechtsaktivisten Romani Rose sowie meiner Abgeordnetenkollegen Soraya Post (S&D), Terry Reintke (Greens) und Frederick Federley (ALDE). Auch wenn es mich traurig macht, dass Sinti und Roma heutzutage immer noch Antiziganismus und Rassismus begegnen, so ist diese Ausstellung doch ein wichtiger Beitrag, für eine gerechtere Zukunft der europäischen Sinti und Roma als gleichberechtigte Bürger zu kämpfen!

Die Ausstellung wurde vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma konzipiert (http://zentralrat.sintiundroma.de/zentralrat-deutscher-sinti-und-roma-kritisiert-eu-kommissionspraesident-juncker-wegen-tolerierung-von-segregation-und-ausgrenzung-von-roma-in-eu-mitgliedsstaaten/).

, , ,

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts

Heute begehen wir den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Dieser wurde 2005 eingeführt und geht auf den Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zurück. Weiterlesen

,

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Seit 1999 ist der 25. November von den Vereinten Nationen offiziell als Gedenktag für Opfer von Gewalt gegen Frauen anerkannt. Weiterlesen

,

Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 steht für das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte: In der Reichspogromnacht steckten nationalsozialistische Schlägertrupps Synagogen in Brand, zerstörten jüdische Geschäfte und raubten das Eigentum jüdischer Familien. Ein großer Teil der deutschen Gesellschaft hat dabei weggeschaut, wenn nicht unterstützt. In dieser Schreckensnacht starben hunderte Menschen mit jüdischem Glauben und Tausende wurden in Konzentrationslager verschleppt.

Was mit diesem Tag begann, endete mit der systematischen Ermordung von 6 Millionen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern, mit über 50 Millionen Kriegstoten und einer Welt in Trümmern.

Aktiver Einsatz gegen jede Form der Diskriminierung

Dieser Tag muss uns allen in Erinnerung bleiben und wir dürfen daraus nur einen Schluss ziehen: Nie wieder darf Deutschland Ausgangspunkt für Krieg und Menschenhass werden.

Jeder von uns ist gefragt sich für ein friedliches Zusammenleben zu engagieren und sich aktiv gegen jede Form der Diskriminierung einzusetzen.