Breite Mehrheit für bessere Bekämpfung der Kinderarmut

Am heutigen Dienstag verabschiedete der Beschäftigungs- und Sozialausschuss des Europäischen Parlamentes den Vorschlag der Sozialdemokraten, die Mittel im Kampf gegen Kinderarmut deutlich zu erhöhen. Die Kinderarmut ist in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. 2013 waren 28% der Kinder unter 18 Jahren von Armut bedroht. In einigen europäischen Ländern hat sich die Zahl der Kinder verdoppelt, die nicht an zwei Tagen hintereinander Fleisch oder Fisch essen können. Die Sozialorganisationen sind sich einig, dass die Hauptursache der gestiegenen Kinderarmut die Kürzungspolitik in Folge der Krise ist.

Deshalb fordern wir eine „Kindergarantie“ – Finanzmittel sollen so bereit gestellt werden, dass jedes Kind freien Zugang zu Bildung, Gesundheitssystem, Kinderbetreuung, angemessene Ernährung und Unterkunft bekommt. Das ist eine Investition in die Zukunft Europas: Alle Kinder und Jugendlichen haben gleiche Chancen, der Ausgrenzung zu entkommen und auf den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft integriert zu werden. Nur mit konkreter Unterstützung der Kinder und ihrer Familien können wir die Spirale der Armut durchbrechen. Wir fordern die Kommission auf, im Rahmen der Halbzeitüberprüfung des Mehrjärigen Finanzrahmens die entsprechenden Mittel zu erhöhen und mit den Mitgliedsstaaten Maßnahmen zu erarbeiten.

Der heute verabschiedete Bericht ist in Kürze hier nachzulesen: http://www.europarl.europa.eu/committees/de/empl/home.html

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