Debatte zu Jobs im Gesundheits- und Sozialsektor

Heute Morgen habe ich an einer Diskussionsrunde von Social Services Europe teilgenommen. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss europäischer Netzwerke wie Caritas, Eurodiaconia, Solidar oder dem Roten Kreuz. 10% aller Arbeitskräfte in der EU arbeiten im Gesundheitspflegesektor. Der Bereich hat damit ohne Zweifel ein großes Potential für die Schaffung neuer Jobs. Entscheidend ist dabei aber, welche Art von Jobs wir hier schaffen. Viele Stellen im Pflegebereich sind offen und es herrscht eine große Kluft zwischen Angebot und Nachfrage. Wir müssen uns deshalb die Probleme vor Augen führen die wir jetzt schon haben: Prekäre Arbeitsbedingungen, niedrige Löhne und eine geringe gesellschaftliche Anerkennung für eine harte und wichtige Arbeit. Hier muss eine europäische Investitionspolitik ansetzen und für langfristige Weiterbildung sorgen, denn fehlende Qualifikationen und schlechte Arbeitsbedingungen sind eine Gefahr für ArbeitnehmerInnen und KlientInnnen gleichermaßen.

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