Faire Mobilität für einen gemeinsamen europäischen Arbeitsmarkt

Heute habe ich mich mit einer Delegation des italienischen Gewerkschaftsbundes CGIL (Confederazione Generale Italiana del Lavoro) und Mitgliedern des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland in Mainz getroffen. Ich habe in meinem Beitrag über die EU-Regelungen für mobile Arbeitnehmern aufgezeigt, vor welchen Herausforderungen wir hier im europäischen Arbeitsmarkt noch stehen.

Da soziale Fragen in der Zuständigkeit der Mitgliedstaaten bleiben, ist ein Ungleichgewicht entstanden, in dem Unternehmen und europäische Arbeitnehmer miteinander konkurrieren. Diese haben aber weder dieselben sozialen Verpflichtungen noch die gleichen sozialen Rechte. Die Folge ist klar: Der Wettbewerb um die billigsten Arbeitskräfte spielt heimische gegen entsandte Arbeitnehmer aus. Sozialen Zusammenhalt wird es nur mit fairer Mobilität geben. Dafür müssen entsandte Beschäftigte die gleichen Löhne und Rechte bekommen, wie die Beschäftigten in den Ländern, in die sie entsandt wurden. Deshalb lohnt es bei der nun anstehenden Überarbeitung der Regelungen für mobile Arbeitnehmer zu kämpfen.

Ich danke den Kolleginnen und Kollegen der CGIL-Toskana für den guten Austausch und wünsche ihnen für ihre weitere Arbeit viel Erfolg. Mein Dank gilt den Kolleginnen und Kollegen vom DGB Rheinland-Pfalz / Saarland für den reibungslosen Ablauf und die gute Organisation!

Eine Pressemitteilung zur heutigen Veranstaltung findet ihr hier auf der Homepage des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland.

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