Ein Jahr Mindestlohn

Der #Mindestlohn feiert heute seinen ersten Geburtstag. Die #SPD hat dank ihrer Regierungsbeteiligung mit dem Gesetz einen flächendeckenden allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,50 € pro Stunde eingeführt. 8,50 € sind hierbei als ein Anfang zu verstehen, denn schon in diesem Sommer wird eine Expertenkommission über die Anhebung des Mindestlohns ab 2017 beraten.

Die Gegner des Mindestlohns wurden nicht müde zu betonen, dass ein gesetzlicher Mindestlohn zu massiven Arbeitsplatzverlusten führen werde. Ein Jahr später wissen wir nicht nur, dass diese Ängste absolut unbegründet waren. Vielmehr ist klar geworden, dass die Lohnuntergrenze binnen eines Jahres zur Schaffung von 688 000 neuen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, größtenteils im #Niedriglohnsektor, geführt hat. Insbesondere die Beschäftigten in den ostdeutschen Bundesländern, welche von Mindestlohnkritikern zuvor als die größten Leidtragenden  ausgemacht  worden waren, profitieren am Stärksten vom flächenddeckenden Mindestlohn: Ungelernte weisen ein Gehaltsplus von 9 Prozent vor, bei ungelernten weiblichen Gastronomiebeschäftigten in Ost-Deutschland beziffert sich das Plus gar auf fast 20 Prozent. Im Bundesschnitt stiegen die Gehälter für ungelernte Arbeitskräfte um 3,3 Prozent. Das zusätzliche Geld gaben die ArbeitnehmerInnen aus und stärkten durch ihren Konsum die #Binnennachfrage.

 

 

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