Europäischer Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma

Am heutigen Mittwoch fand die Preisverleihung des Europäischen Bürgerrechtspreis der Sinti und Roma im Europäischen Parlament in Straßburg statt. Der mit 15.000 Euro dotierte Europäische Bürgerrechtspreis wurde bereits zum fünften Mal vergeben.

Diesjähriger Gewinner war die Menschenrechtsorganisation Amnesty International, die sich seit den 1960er Jahren weltweit gegen Diskriminierung und für die Bewahrung der Menschenrechte einsetzt. Den mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis erhielt die ungarische Filmemacherin Eszter Hajdú für ihren Film „Judgment in Hungary“.

Grundgedanken hinter dem 2007 ins Leben gerufenen Europäischen Bürgerpreis ist die Wahrung der Bürgerrechte und der Chancengleichheit der Angehörigen der Sinti- und Roma-Minderheiten überall in Europa. Weiterhin soll der Preis ein Signal an die Verantwortlichen, an Medien und an gesellschaftliche Gruppen in Europa sein, gegen veraltete Klischees, Vorurteilsstrukturen und jegliche Form von Ausgrenzung vorzugehen.

Die Stigmatisierung und Ausgrenzung, die die Sinti und Roma bis heute in sämtlichen Lebensbereichen erfahren, ist unmenschlich und nicht mit dem europäischen Grundgedanken zu vereinbaren.

Wir sind alle gleich. Wir sind alle Europäer. Auch die Sinti und Roma, die größte ethnische Minderheit in Europa, sind Teil unserer europäischen Gemeinschaft eine Bereicherung für unseren vielfältigen Kulturraum.

Mehr Infos gibt es auf der Webseite des Bürgerrechtpreis.

Hier kann man sich weiter über den Zentralrat deutscher Sinti und Roma informieren.

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