Europäisches Parlament bekämpft Jugendarbeitslosigkeit

Die steigende Arbeitslosenquote, vor allem unter jungen Menschen, ist eine der schlimmsten Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise. Während der Plenarsitzung werden wir über den jährlichen Wachstums- und Beschäftigungsbericht beraten.

Die Jugendarbeitslosigkeit hat vor allem in Südeuropa bisher nie gekannte Ausmaße erreicht. Im Zusammenhang mit dem Jahreswachstumsbericht 2012, den wir diese Woche im Plenum verabschieden, sind mir fünf Punkte besonders wichtig:

1. andere Sparmaßnahmen, die Wachstum ermöglichen

2. langfristige Finanzierung der Realwirtschaft

3. nachhaltiges Wachstum durch mehr Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen

4. Kampf gegen Arbeitslosigkeit und die sozialen Folgen der Krise

5. Modernisierung der EU-Verwaltung

Der Wachstumsbericht zeigt, dass die Jugendarbeitslosigkeit weiter steigt. Der Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit ist ein Schwerpunkt der parlamentarischen Arbeit hier im Parlament. Die EU-Mitgliedsstaaten sollten umfassende Strategien entwerfen, um junge Menschen einzubinden, die arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren.

Der Bericht meiner französischen Kollegin Sozialdemokratin Pervenche Berès warnt vor zunehmend prekären Beschäftigungsverhältnissen vieler Jugendlicher, die nur befristete Verträge, Teilzeitstellen oder unbezahlte Praktika erhalten.

Jugendarbeitslosigkeit steht ganz oben auf der Agenda!

 

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