Gleichstellung von Frauen im digitalen Zeitalter

Gestern habe ich im Beschäftigungsausschuss meinen Bericht zur „Gleichstellung und Förderung von Frauen im ICT (Informations- und Computer-Technologie) Bereich“ vorgestellt. Darin behandle ich die Problematik, dass immer noch viel zu wenige FrauenInformatik-Fächer studieren oder in Berufen arbeiten, die sich mit Informationstechnologien beschäftigen. Gerade jetzt in der zunehmenden Digitalisierung müssen wir darauf achten, dass Frauen nicht ins Hintertreffen geraten. Wir brauchen Vorbilder für junge Mädchen und eine angepasste Weiterbildung für ältere Arbeitnehmerinnen, um sie fit zu machen für die digitale Arbeitswelt. Schon heute verdienen Frauen für die selbe Arbeit 16% weniger als ihre männlichen Kollegen. Wenn wir davon ausgehen, dass sich durch die Digitalisierung die Schere zwischen gut und schlecht bezahlter Arbeit noch weiter öffnet, müssen wir darauf achten, dass die Frauen hier nicht in die Arwärtsspirale geraten. Ich bin für flexiblere Arbeitszeiten, die es für Frauen einfacher machen Berufs- und Familienleben besser vereinbaren zu können. Aber klar ist auch: es muss sich um gute Beschäftigung handeln und nicht um eine Pseudo-Selbständigkeit, die nur dazu dient, dass Lohn- und Arbeitsstandards umgangen werden.

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