In die Jugend investieren

Europa hat zu lange zu wenig gegen die dramatische Lage junger Menschen unternommen. Deshalb haben wir heute im Europaparlament noch einmal eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Ich fordere schon seit langem, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit oberste Priorität haben muss. Die zur Zeit dafür vorgesehenen Mittel aus dem EU-Haushalt zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sind nicht ausreichend. Ich will gemeinsam mit meiner Fraktion die bereitgestellten Gelder für die Jugendgarantie von 6 auf 21 Milliarden Euro erhöhen.

Darüber hinaus fordern wir die Ausweitung der Jugendgarantie auf junge Menschen bis auf 30 Jahre und die Festlegung von Standards für die Umsetzung.

Für die effektive Umsetzung ist es meiner Meinung nach notwendig, verbindliche Ziele zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit im Rahmen des Europäischen Semesters aufzunehmen. Europaweite Mindeststandards sollen dabei für qualitativ gute Arbeit, gute Ausbildungsplätze und gute berufsqualifizierende Praktika sorgen.

Wir müssen die Kürzungspolitik endlich beenden und anfangen, in die Jugend zu investieren. Die Rettung der Banken darf uns doch nicht mehr wert sein als unsere Kinder.

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