Steinruck will Zukunft der Stadtteilfeste und -kerwen sichern

Ehrenamt gibt es nicht zum Nulltarif und eine lebendige Stadtteilkultur, auch eine Festkultur, ist eine Zukunftsinvestition. Hier findet Begegnung statt, zwischen den Bewohnern, den Generationen, den Stadtteilen und den Kulturen. Es dürfe nicht so weit kommen, dass es sich Vereine nicht mehr leisten können, ein Fest zu organisieren oder an einem teilzunehmen.

OB-Kandidatin Jutta Steinruck betont: „Die Seele der Stadt ist das Leben und die Vereinspflege in den Stadtteilen. Ich will, dass Vereins- und Stadtteilfeste sowie Kerwen auch in Zukunft weiter stattfinden. Wie ich bei meinem Themenforum „Sport, Vereine, Ehrenamt“ am 4. Mai 2017 versprochen habe, werde ich alle Auflagen, bürokratischen Hemmnisse und Gebühren auf den Prüfstand stellen und wo möglich reduzieren bzw. abschaffen. Klar muss allerdings auch sein, dass Sicherheit für Besucher und Teilnehmer gewährleistet sein müssen.“

Beim zentralen Ansprechpartner laufen alle Fäden der Koordination zusammen

Für Steinruck ist es deshalb wichtig, einen zentralen Ansprechpartner, zum Beispiel in der Verwaltung, beim Marketingverein oder bei der LUKOM zu installieren, bei dem alle Fäden der Koordination, Kommunikation und Organisation zusammen-laufen. „Ein Ehrenamtsbeauftragter, der zugleich fester Ansprechpartner ist, würde Vereine bei der Organisation beraten und könnte schneller an notwendige Genehmigungen kommen. Damit erfährt das bürgerschaftliche und ehrenamtliche Engagement deutlich mehr Wertschätzung. Die Menschen würden bei ihrer Arbeit nachdrücklich entlastet.“

Verteilung der finanziellen Mittel muss gerecht sein

Zahlreiche Stadtteilfeste in Ludwigshafen erhalten heute schon finanzielle Unterstützung durch die Stadt und die städtischen Tochtergesellschaften. Eine Verteilung von finanziellen Mittel muss gerecht sein und darf nicht nach dem Gießkannenprinzip erfolgen. Laut Steinruck fehle es an Transparenz, welche Vereine und Institutionen bereits heute mit zusätzlichen Mitteln für die Ausrichtung eines Fests unterstützt werden oder Gebühren erlassen bekommen.

„Dass Vereine viele Feste feiern, ist nicht immer nur Spaß: Feste bringen Geld in die Kasse, sorgen für Zusammenhalt und beleben Stadtteile. Und gleichzeitig bringen Feste erhebliche Risiken mit sich: Unfälle, Brandgefahr, Lebensmittelschutz – es kann allerhand passieren, wenn viele Menschen an einem Ort zusammen kommen. Deswegen ist es gut, wenn Experten aus Ordnungsbehörden und Rettungsdiensten, aus Feuerwehr und Polizei ihre Hinweise geben – am besten, bevor etwas passiert. Allerdings muss nicht nur auf kommunaler Ebene eine Überprüfung aller Regelungen auf ihre Sinnhaftigkeit erfolgen. Ich will da auch als Anwältin des Ehrenamts in Mainz und Berlin eine Entlastung bei den Vorgaben einfordern.“, fordert die OB-Kandidatin.

Jutta Steinruck: „Das ist mein konkreter Weg, den Vereinen und ihren Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu danken!“

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