Große Konferenz zu Kompetenzen im Berufsleben

70 Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union haben Schwierigkeiten beim Lesen oder Schreiben. Noch mehr Menschen haben grundlegende Defizite beim Rechnen und im Umgang mit digitalen Geräten. Diese Defizite sind echte Armutsfallen. Der digitale Wandel macht es nötig, dass wir unsere Bürgerinnen und Bürger besser vorbereiten, damit sie sich in einer rasant verändernden Arbeitswelt 4.0 zurechtfinden können. Der technologische Fortschritt schreitet so schnell voran, dass das erworbene Wissen und die Kompetenzen immer kürzere Haltbarkeitszeiten haben.

Deshalb gilt:  Bildung und Weiterbildung muss in Europa ganz oben auf die Agenda. Bei der gestrigen Konferenz habe ich auf die Bedeutung einer erfolgreichen Bildungsstrategie hingewiesen. Alle jungen Menschen brauchen Querschnittskompetenzen, damit sie in der Lage sind, fundierte Entscheidungen zu treffen,  Initiative zu entwickeln und Selbstbewusstsein aufzubauen. Lehrpläne müssen sicherstellen, dass junge Menschen neue Technologien nutzen und etwas damit entwickeln können, damit sie nicht nur Endverbraucher sind. Die Aus- und Weiterbildung muss deshalb enger  mit der Arbeitswelt verzahnt werden. Da müssen gerade auch die Sozialpartner einbezogen werden, wenn es um die Aktualisierung von Inhalten geht.

Wir brauchen eine Qualifizierungsstrategie, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. Lebenslanges Lernen muss institutionalisiert werden, zum Beispiel durch einen garantieren Mindestanspruch auf bezahlten Bildungsurlaub.

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