Maßnahmen gegen Erderwärmung müssen jetzt ergriffen werden

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments sieht die beschlossenen Klimaschutzziele stark gefährdet. Deshalb haben meine Kollegen heute die UN-Klimakonferenz, die vom 26.11. – 8.12.2012 tagen wird, in einer Resolution aufgefordert, konkrete Beschlüsse zu fassen.

In den kommenden Jahrzehnten droht eine Erderwärmung um bis zu vier Grad. Wenn man dies verhindern will, muss der CO2-Ausstoß sofort konsequent verringert werden. Die internationale Gemeinschaft muss sich jetzt auf handfeste Maßnahmen in einem Kyoto-Nachfolgeabkommen einigen, damit das Ziel einer maximalen Erderwärmung um zwei Grad noch erreicht werden kann.

 Eine Erderwärmung um vier Grad hätte fatale Folgen für Mensch, Tier und Ökosysteme. Auch die norddeutschen Küstenländer wären mit deutlich höheren Wasserständen schwer betroffen.

Deshalb ist jetzt ein rechtsverbindliches Übereinkommen nötig, das feste Finanzierungszusagen bis 2020 enthält. Für die Zeit danach schlagen meine Kollegen und ich einen Klimafonds vor, der mit jährlich 100 Milliarden Dollar gespeist wird und vor allem ärmeren Ländern helfen soll, die besonders stark unter dem Klimawandel zu leiden haben werden.

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