Entlassene Opelaner bekommen Unterstützung aus dem Globalisierungsfonds

Das Europäische Parlament hat heute über Zahlungen aus dem Globalisierungsfonds (EGF) an Opel entschieden. Die Finanz- und Wirtschaftskrise und die folgenden Sparauflagen der Eurogruppe ließen den Markt für Opel in Südeuropa einbrechen und führten zu den Arbeitsplatzverlusten in Bochum. Mit den Geldern werden jetzt die ehemaligen Mitarbeiter bei ihrer Jobsuche unterstützt.

Die Adam Opel AG wurde durch den Mutterkonzern General Motors benachteiligt, indem die Zentrale Opel nur erlaubt hat, innerhalb Europas zu verkaufen. Der „Fonds zur Anpassung an die Globalisierung“ ist ein sozialpolitisches Instrument der Europäischen Union. Auf Antrag der EU-Mitgliedstaaten können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplätze aufgrund von Globalisierungseffekten oder aufgrund der weltweiten Finanzkrise verloren gegangen sind, bei der Suche nach einem neuen Job unterstützt werden.
Das Gesamtvolumen der Maßnahmen liegt bei rund 11,6 Millionen Euro. Der Globalisierungsfonds soll 60 Prozent der Kosten übernehmen, was einem Beitrag aus dem EU-Haushalt in Höhe von knapp 7 Millionen Euro entspricht. 40 Prozent übernimmt in diesem Fall Deutschland.

Die gesamte Pressemitteilung meines Kollegen Jens Geier findet ihr wie immer hier auf der Homepage der Europa-SPD.

 

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