Resolution des Europäischen Parlaments zu den Massenentlassungen bei Caterpillar und Alstom

Heute hat das Europäische Parlament auf Drängen der Sozialdemokraten eine Resolution zur Notwendigkeit einer europäischen Reindustrialisierungspolitik vor dem Hintergrund der aktuellen Fälle Caterpillar und Alstom verabschiedet. Auf Drängen der sozialdemokratischen Fraktion, fordert die Resolution Sanktionen für Unternehmen, die Entlassungen nur vornehmen um ihr Bild an der Börse zu beschönigen. Diese Sanktionen können dabei unter anderem Aussetzung des Zugangs zu bestimmten europäischen Förderprogrammen beinhalten.

Durch die Schließung der Caterpillar und Alstom Werke in Belgien und Frankreich verlieren tausende Europäer ihren Arbeitsplatz. Die Caterpillar-Holding gab am 2. September 2016 einen weltweit angelegten Umstrukturierungsplan bekannt, der auch den Standort Gosselies in Belgien betrifft. Die Schließung des Werkes treibt 2500 werkseigene Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit und gefährdet die Arbeitsplätze von rund 4000 Beschäftigten von Subunternehmen. Im Fall Alstom entschied der Vorstand, die Zugproduktion (400 Arbeitsplätze) vom Standort Belfort (Frankreich) zum Standort Reichshoffen zu verlegen. Konkret bedeutet dies die Schließung des Standorts Belfort, da die einzige dort verbleibende Aktivität nicht seine Erhaltung rechtfertigen würde.


 

 

 


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