Rückblick Ausschusssitzung

Die Tagesordnung des Beschäftigungsausschusses war prall gefüllt. Am Montag stellten die Kommissare Marianne Thyssen und Tibor Navracsics ihre Agenda für neue Kompetenzen und Beschäftigungsmöglichkeiten (kurz: New Skills Agenda) vor. Mit dieser Initiative will die Europäische Kommission zum Ziel der Europäischen Union beitragen, bis 2020 eine Beschäftigungsquote von 75 % der Bevölkerung im erwerbstätigen Alter (d. h. zwischen 20 und 64 Jahren) zu erreichen. Folgende konkrete Maßnahmen werden dazu vorgeschlagen: Beschleunigung der Reformen zur Verbesserung der Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt (Stichwort: „Flexicurity“), bedarfsgerechte Ausstattung der Menschen mit den nötigen Kompetenzen für die Arbeitsplätze von heute und morgen, Verbesserung der Qualität der Arbeitsplätze und Gewährleistung besserer Arbeitsbedingungen und die Verbesserung der Bedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Initiative ist ein gutes Zeichen, allerdings müssen wir vor allem bei der geforderten Flexicurity aufpassen: Leider wird hier der Fokus immer deutlich stärker auf die Flexibilität statt Sicherheit gelegt. Um Aus- und Weiterbildung zu modernisieren ist außerdem die Einbindung der Sozialpartner sehr wichtig, denn sie wissen genau, welche Kompetenzen in Zukunft auch gebraucht werden. Darüber hinaus gab es Aussprachen zur Gleichbehandlungsrichtlinie und zum Initiativbericht des Beschäftigungsausschusses zur Integration von Flüchtlingen auf den Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen zu den Themen und die Aussprache in der Mediathek des Europäischen Parlaments gibt es hier.

 

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