Soziales muss in Europa den gleichen Wert haben wie Wirtschaft und Finanzen!

Schon bei seiner Antrittsrede im Jahr 2014 hat Herr Juncker angekündigt, dass die Kommission an einem sozialeren Europa arbeiten wird – bisher ist in dem Bereich aber viel zu wenig passiert! Diesen April wird die Kommission ein Gesetzespaket zur Stärkung der sozialen Rechte aller europäischen BürgerInnen vorlegen. Deshalb haben wir Gebrauch von unserem Initiativrecht gemacht, um der Kommission zu verdeutlichen, was aus unserer Sicht in ein solches Paket hineingehört. Wir brauchen dringend qualitative Verbesserungen bei den sozialen Absicherungen und den Arbeitsbedingungen der Menschen in Europa.

Konkret geht es hierbei zum Beispiel um EU-weite Mindeststandards im Bezug auf gute und faire Arbeitsbedingungen, eine europäische Kindersicherung, welche eine kostenlose Grundversorgung für Kinder, welche in Armut leben, bereitstellt und eine europäische Sozialversicherungskarte für Menschen, die im europäischen Ausland arbeiten. Die Maßnahmen müssen auch für neue Beschäftigungsformen gelten, zum Beispiel für Menschen, die ihre Dienste über Online-Plattformen anbieten. Diese  Art von ArbeitnehmerInnen fällt nämlich momentan durch das soziale Netz – das darf aus meiner Sicht nicht so sein. Meine Fraktion und ich werden weiterhin unermüdlich daran arbeiten, dass sozialpolitische Themen das gleiche Maß an Wichtigkeit zugestanden wird wie reinen Wirtschafts- und Finanzfragen!

Zu diesem Thema hat mich heute mein Kollegen Arne Lietz interviewt. Hier gibt es das Video:

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