Vor 70 Jahren: Wiedergründung der SPD in Hannover beschlossen

Kurz nach der Befreiung der Stadt Hannover beschließen einige Sozialdemokraten auf Initiative Kurt Schumachers die Wiedergründung der SPD. Diese Wiedergründung wurde dann mit dem Parteitag vom 9. – 11. Mai 1946 in Hannover  formal vollzogen. Ab April 1945 arbeiteten Genossinnen und Genossen im sogenannten Büro Dr. Schumacher am Wiederaufbau der SPD. Für den gemeinsamen Wiederaufbau nach Kriegsende wurden herausragende Persönlichkeiten zurückgewonnen, wie z. B. Willy Brandt, Willy Eichler, Fritz Erler und Waldemar von Knoeringen. Damit war sichergestellt, dass die SPD als einheitliche Organisation aller Sozialdemokraten wiedergegründet werden konnte. Allerdings konnte der SPD-Exilvorstand in London den organisatorischen Wiederaufbau der Partei im befreiten und besetzten Deutschland zunächst nicht praktisch unterstützen. Trotzdem gelang in Deutschland ein schneller Wiederaufbau. Damit wurden die Worte Otto Wels vor dem Reichstag 1933 bestätigt, als er in der Debatte um das Ermächtigungsgesetz sagte: „Kein Ermächtigungsgesetz gibt Ihnen die Macht, Ideen, die ewig und unzerstörbar sind, zu vernichten.“

Weitere Informationen unter: http://www.vorwaerts.de/artikel/1945-spd-gruendet-neu oder http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/ausstellung/historische/schumacher-chronik.htm

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