Zukunft der Beruflichen Bildung – Diskussion mit der IG BCE

Das System der beruflichen Bildung, wie wir es in Deutschland kennen, ist einzigartig. Immer mehr Menschen, besonders in Europa, gehen aber zur Ausbildung und zur Arbeit in ein anderes Land. Damit stellt sich schnell die Frage der gegenseitigen Anerkennung der Abschlüsse und Kompetenzen in einem anderen Land. Dazu wurde ein Europäischer Qualifikationsrahmen entwickelt, wonach sich Abschlüsse in 8 Kategorien einteilen lassen. Alle Staaten der EU ordnen nun ihre Abschlüsse entsprechend dieses Rahmens ein.

Am Samstag nachmittag war ich als Diskutantin bei der IG BCE-Jugend eingeladen, um gemeinsam mit jungen Menschen aus verschiedenen Ländern darüber zu diskutieren, was dies in der Praxis bedeutet. Mit mir auf dem Podium diskutierten noch Joseph Laudien aus dem hessischen Kultusministerium, Isabelle Le Mouillour aus dem Bundesinstitut für Berufsbildung und Max Enke, Gewerkschaftssekretär der IG BCE. Wichtig bei allen Diskussionen um Vergleichbarkeit und Besonderheiten einzelner Ausbildungssysteme ist es, dass wir die Vielfalt erhalten und gleichzeitig die Systeme weiter entwickeln. So ist die Duale Ausbildung in Deutschland ein ganz besonders gutes System, kann aber auch nicht einfach 1:1 übertragen werden. Sondern es geht darum, klar zu machen, wer hat welche Kompetenzen und wer kann was besonders gut.

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