Zum 25. Todestag von Gerhard Weisser (1898-1989)

Gerhard Weisser (geboren in Lissa, Posen) war ein überzeugter Sozialdemokrat und ein herausragender analytischer Denker seiner Zeit.

Uns Sozialdemokraten bleibt der Sozialwissenschaftler und Ökonom vor allem als Mitautor des „Godesberger Programms“ von 1959 in Erinnerung. Dieses SPD-Parteiprogramm stand für eine klare parteiprogrammatische Weichenstellung:

Das darin enthaltenen Bekenntnis von der SPD zur Marktwirtschaft war Grundstein einer notwendig gewordenen Reform der Partei, die keine 6 Jahre später, 1966, erstmalig nach dem 2. Weltkrieg Regierungsverantwortung übernehmen sollte und 1969 mit Willy Brandt sogar den Bundeskanzler stellte.

Zu seinem 90. Geburtstag erhielt Gerhard Weisser ein Glückwunschschreiben von Willy Brandt, in dem es heißt: „Eine Fülle von Schriften zum freiheitlich demokratischen Sozialismus entstammt Deiner Feder. Von Anfang an ging es Dir darum, wissenschaftliche Erkenntnisse für eine freiheitliche Gestaltung der Gesellschaft fruchtbar zu machen. Nicht wenig davon hat bleibende Bedeutung.“

In diesem Sinne sollten wir ihn in Erinnerung halten.

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